Microsoft praesentiert Windows 7

Microsoft hat auf der Professional Developers Conference (PDC) 2008 erstmals eine Pre-Beta-Version von Windows 7 vorgestellt. Die neue Version des Client-Betriebssystems ermöglicht die Entwicklung neuartiger Anwendungen und Services für die Windows-Plattform. Eine offizielle Beta-Version wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres verfügbar sein.

Windows 7 enthält zahlreiche neue Funktionen zur Vereinfachung täglicher Aufgaben und gewährleistet dabei umfassende Kompatibilität von Anwendungen und Geräten. Bei der Entwicklung der neuen Version wurden zahlreiche Anregungen von Kunden und Partnern übernommen.

– Windows 7 bietet hohe Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Es ist mit der gleichen Hardware, den Anwendungen und Gerätetreibern kompatibel wie Windows Vista. Neue Funktionen verbessern den Datenschutz und die Fehlerbehebung.
– Optimierte Navigation, eine neue Task-Leiste und eine vereinfachte Oberfläche beschleunigen den Zugriff auf häufig genutzte Funktionen. Windows 7 erleichtert auch den Austausch von Daten zwischen PCs und Geräten – ob zu Hause, im Büro oder unterwegs. Internet Explorer 8 ermöglicht schnelle und sichere Web-Nutzung.
– Windows 7 bietet mehr Eingabemöglichkeiten, zum Beispiel Multitouch. Mit Device Stage lassen sich am PC angeschlossene Geräte wie Kameras, Telefone oder Drucker effektiver nutzen. Die neue Version vereinfacht auch den Umgang mit Heim-Audio/Video-Systemen und anderen vernetzten Medien-Geräten, um Dateien von Windows-basierten PCs abzuspielen. Zudem bietet es mehr Optionen für die Personalisierung Windows-basierter PCs.

Funktionen für Entwickler
Mit Windows 7 erhalten Entwickler eine zuverlässige Plattform für die Erstellung neuartiger Windows-Lösungen. Task-Leiste, Ribbon, Ziele und Shell-Integration verbessern die Bedienung aller Applikationen. Zusätzlich können Entwickler mit Hilfe von Internet Explorer 8, einer nativen Web Services-Schnittstelle sowie umfassender Suche Funktionen von Windows und Web Services integrieren. Die zukünftigen Versionen Visual Studio 2010 und das .NET Framework 4.0 unterstützen die Entwicklung von Anwendungen für Windows 7.

Teilnehmer an der PDC erhalten sowohl die Pre-Beta-Version von Windows 7 als auch von Windows Server 2008 R2. Dieser bietet unter anderem Live-Migration von virtuellen Maschinen mit Hyper-V 2.0, neue Energiesparmöglichkeiten und Funktionen zum Entwickeln und Hosten neuartiger Anwendungen und Services. Weitere Informationen zu beiden neuen Versionen gibt es unter http://msdn.microsoft.com/de-de/windows/default.aspx

Live Services und LiveMesh
Microsoft hat auf der PDC 2008 auch viele Funktionen der Live Services-Plattform für Entwickler demonstriert. Die erstellten Multimedia-Anwendungen stehen über die Windows Live Services wie Windows Live Hotmail und Windows Live Messenger mehr als 400 Millionen Nutzern zur Verfügung. Außerdem wurde LiveMesh präsentiert, das Dateien über verschiedene Geräte hinweg synchronisiert. Eine Beta-Version der Lösung gibt es unter http://www.mesh.com. Die entsprechenden Funktionen stehen erstmals in einer Technology Preview des Live Frameworks zur Verfügung. Damit können Entwickler Web-Applikationen auf Windows-basierte PCs übertragen.

Weblinks:
www.microsoft.com/windows/windows-7/
www.windowsteamblog.com

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